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Weitere Konsultation zum Konvertierungsentgelt


14.07.2016
Im Rahmen der geplanten Änderung der „Festlegung zur Einführung eines Konvertierungssystems in qualitätsübergreifenden Gasmarktgebieten“ (kurz: KonniGas) hat die zuständige Beschlusskammer 7 der BNetzA nun ein zweites Konsultationsdokument veröffentlicht, welches u.a. einen Entwurf für einen entsprechenden Festlegungsbeschluss beinhaltet.

Im Februar dieses Jahres hatte die BNetzA das Verfahren zur Änderung der KonniGas eröffnet (RGC berichtete). Erste Ansätze einer etwaigen Änderung wurden in einem Anhörungstermin diskutiert. Außerdem konnten die Marktteilnehmer Stellung nehmen (RGC berichtete).  

In dem nun zur Konsultation gestellten Beschlussentwurf heißt es, dass es seitens der Behörde wegen der geänderten Rahmenbedingungen die Überlegung gibt, das Konvertierungsentgelt dauerhaft beizubehalten, zumindest für die Konvertierungsrichtung H-Gas nach L-Gas. Hierfür stellt die BNetzA zwei Varianten zur Diskussion: entweder soll es ein sog. ex-ante bestimmtes Konvertierungsentgelt für die Konvertierung von H- nach L-Gas  geben, welches bis zu einer maximalen Obergrenze von 0,045 ct pro kWh für beide Marktgebiete gleichermaßen gelten soll. Die Kosten der gegenläufigen Konvertierung und sonstige Kosten sollen über eine Umlage gedeckt werden. Die andere Variante sieht ein ex-post Konvertierungsentgelt vor, welches nur dann erhoben wird, wenn Konvertierungskosten entstanden sind. Auch in dieser Variante soll es eine Umlage für die übrigen entstehenden Kosten geben. Außerdem erwägt die Beschlusskammer eine Ausweitung der Veröffentlichungspflichten, einen Ausschüttungsmechanismus für Überschüsse und eine Verlängerung des Geltungszeitraums von sechs auf zwölf Monate.   

Marktteilnehmer können zu dem Entwurf bis zum 24. August  2016 Stellung nehmen. Weitere Einzelheiten können Sie auf der Internetseite der BNetzA finden.

Rechtsanwalt Dr. Eike Brodt
Rechtsanwältin Tanja Körtke


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