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BNetzA beschließt Änderung der Konni Gas-Festlegung


11.01.2017
Am 10. Januar 2017 hat die BNetzA ihren Änderungsbeschluss (Az.: BK7-16-050) zur Festlegung zur Einführung eines Konvertierungssystems in qualitätsübergreifenden Marktgebieten (Konni Gas)  veröffentlicht.  

Vor einem Jahr hatte die BNetzA angekündigt, die Konni Gas Festlegung zu ändern, da die Marktgebietsverantwortlichen angekündigt hatten, das Konvertierungsentgelt über den 1. Oktober 2016 hinaus erheben zu wollen (RGC berichtete). Im Laufe des Jahres 2016 hatte die BNetzA verschiedene Modelle konsultiert und mit den Marktbeteiligten diskutiert (RGC berichtete). 

Im Ergebnis wird nun das Konvertierungsentgelt zeitlich unbefristet beibehalten. Jedoch nur für die Konvertierungsrichtung H-Gas nach L-Gas. Die Obergrenze für das Entgelt beträgt 0,045 Cent/kWh. In dem der Festlegung angehängten Standardvertrag ist außerdem geregelt, dass die Marktgebietsverantwortlichen das Konvertierungsentgelt so zu bemessen haben, dass sie nicht zum überwiegenden Beschaffer der physisch zu liefernden L-Gas-Mengen werden.  

Zudem sind die Marktgebietsverantwortlichen berechtigt, eine Konvertierungsumlage auf die physischen Einspeisemengen zu erheben. Die Umlage wird – vergleichbar der Bilanzierungsumlage – über ein Umlagekonto abgewickelt. Etwaige Erlösüberschüsse werden unter bestimmten Voraussetzungen an die Bilanzkreisverantwortlichen ausgeschüttet.   

Die Festlegung und der neue Standardvertrag gelten bereits ab 1. April 2017. Bestehende Verträge sollen bis zu diesem Datum an die neue Festlegung angepasst werden. Konvertierungsentgelt und –umlage werden zunächst für den Zeitraum 1. April bis 30. September 2017 kalkuliert. Ab dem 1. Oktober 2017 gelten Konvertierungsentgelt und -umlage dann für einen zwölfmonatigen Zeitraum.

Rechtsanwalt Dr. Eike Brodt
Rechtsanwältin Tanja Körtke


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