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EMAS-Novelle in Kraft


26.09.2017
ISO 14001:2015 wurde durch die EU-Kommission in die EMAS-Verordnung integriert:

In den Anhängen I bis IV der EMAS-Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 1221/2009) werden die speziellen Anforderungen festgelegt, die die Organisationen, die EMAS anwenden oder eine EMAS-Registrierung anstreben, erfüllen müssen. Am 29.8.2017 wurde im Amtsblatt der Europäischen Union nunmehr eine umfassende Novelle der Anhänge I bis III der EMAS-Verordnung veröffentlicht (Verordnung (EU) 2017/1505, ABl. L 222 S. 1). Die Änderungen sind am 18.9.2017 in Kraft getreten.

Hintergrund der EMAS-Novelle ist im Wesentlichen die Angleichung an die Novelle der ISO 14001:2015. EMAS-Organisationen sollen danach insbesondere ihr Umweltmanagementsystem (Anhang II) an die neue ISO 14001:2015 anpassen und zertifizieren lassen. Die Anpassung hat nach den Übergangsregelungen spätestens bis zum 14.9.2018 zu erfolgen. Vor dem 14.9.2018 kann die Begutachtung im Einvernehmen mit dem Umweltgutachter gemäß den Anforderungen der EMAS-Verordnung in der Fassung vom 13.5.2013 (Verordnung (EU) Nr. 517/2013) durchgeführt werden. Die danach erfolgte Erklärung des Umweltgutachters und die Registrierungsbescheinigung sind dennoch lediglich bis 14.9.2018 gültig.

Auch die Anforderungen an die Umweltprüfung (Anhang I) werden um Themen der neuen ISO 14001:2015 erweitert sowie die Anforderungen an die Umweltbetriebsprüfung (Anhang III) bspw. um freiwillig eingegangene Verpflichtungen ergänzt.

Die EU-Kommission kündigte bereits weitere Anpassungen des Anhangs IV der EMAS-Verordnung (Umweltberichterstattung) sowie des Nutzerhandbuchs an, welche in einem zweiten Novellierungsschritt erfolgen sollen.

Rechtsanwältin Anna Henze
Rechtsanwältin Dr. Franziska Lietz


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