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Die EEG-Umlage steigt im Jahr 2017


17.10.2016
Die vier Übertragungsnetzbetreiber haben auf Ihrer Internetseite die Höhe der EEG-Umlage für das Jahr 2017 bekannt gegeben. Diese beträgt dann für nicht privilegierte Letztverbraucher 6,880 ct/kWh.

Damit steigt die EEG-Umlage um 8,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die (gesetzliche) Verpflichtung zur Zahlung der EEG-Umlage trifft gem. § 60 EEG 2014 u.a. die Elektrizitätsversorgungsunternehmen, die für jede an Letztverbraucher gelieferte Kilowattstunde Strom einen Aufschlag an die Übertragungsnetzbetreiber zu entrichten haben, die Kosten aus der EEG-Umlage aber regelmäßig an die Letztverbraucher weitergeben. Darüber hinaus besteht gem. § 61 EEG 2014 eine Umlagepflicht für Eigenversorger und sonstige Letztverbraucher. Im Jahr 2016 liegt dieser Aufschlag noch bei 6,354 Ct/kWh. Zweck der EEG-Umlage ist es, die durch die Netzbetreiber und Übertragungsnetzbetreiber geleisteten Zuschlags- und Ausgleichszahlungen auszugleichen, zu deren Zahlung sie zur Förderung der erneuerbaren Energien nach dem EEG verpflichtet sind. 

Zur Mitteilung der Übertragungsnetzbetreiber gelangen Sie hier.

Rechtsanwältin Yvonne Hanke
Rechtsanwalt Julian Heß


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