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BNetzA: Festlegungsverfahren zu Sekundärregelleistung und Minutenreserve


13.04.2017
Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat ein Festlegungsverfahren zur Erbringung von Sekundärregelleistung und Minutenreserve durch Letztverbraucher gemäß § 26a StromNZV (BK6-17-046) eröffnet.

Lieferanten, Bilanzkreisverantwortliche und Übertragungsnetzbetreiber müssen sicherstellen, dass einem Letztverbraucher mit Zählerstandsgangmessung oder viertelstündiger registrierender Leistungsmessung auf sein Verlangen hin die Erbringung von Minutenreserve oder Sekundärregelleistung über einen anderen Bilanzkreis ermöglicht wird. Mit der geplanten Festlegung will die BNetzA hierfür ein Modell implementieren, nach dem die Erbringung von Regelleistung im Wesentlichen dadurch realisiert würde, dass der Verbrauch der technischen Einheit gesenkt oder erhöht wird, nicht die im Lieferbilanzkreis vorgesehene Energiemenge.  

Die BNetzA hat hierzu auf Ihrer Internetseite Eckpunkte veröffentlicht. Diese betreffen zunächst das Verhältnis Lieferant – Letztverbraucher. Die BNetzA stellt diese Eckpunkte zur Konsultation. Stellungnahmen nimmt sie bis zum 22. Mai 2017 entgegen.

Rechtsanwältin Yvonne Hanke
Rechtsanwältin Tanja Körtke


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