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Kündigung bei qualitativer Minderleistung


23.05.2011
Das Landesarbeitsgericht (LAG) München hat in seinem Urteil vom 3. März 2011 zum Aktenzeichen 3 Sa 764/10 eine verhaltensbedingte Kündigung einer als Datenerfasserin beschäftigten Arbeitnehmerin wegen qualitativer Minderleistungen als rechtsunwirksam angesehen. Die von der Kündigung betroffene Mitarbeiterin war bei ihrem Arbeitgeber für die Erfassung nationaler und internationaler Frachtdaten zuständig. Sie hat unstreitig mehrfach Daten fehlerhaft erfasst, obwohl sie intellektuell dazu in der Lage war, sie zutreffend einzupflegen. Vor dem Ausspruch der verhaltensbedingten Kündigung wurde die Arbeitnehmerin einschlägig von ihrem Arbeitgeber abgemahnt. Das Unternehmen hat in dem von der Mitarbeiterin angestrengten Kündigungsschutzprozess vorgetragen, dass die Arbeitnehmerin seit ihrer Einstellung im August 1999 bis zu einer Umorganisation im Jahr 2007 beanstandungsfrei gearbeitet habe. Sie sei aber in der letzten Zeit vor dem Ausspruch der Kündigung vom 6. Juli 2009 nicht mehr bereit gewesen, ihr an und für sich gutes Fachwissen einzusetzen. Dieses Verhalten sei ihr vorzuwerfen und aus diesem Grunde sei die ordentliche, also fristgerechte verhaltensbedingte Kündigung sozial gerechtfertigt.

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