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11.01.2019

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Keine Altersdiskriminierung durch gesetzlich gestaffelte Kündigungsfristen


20.11.2014
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat in seinem Urteil vom 18. September 2014 (Az. 6 AZR 636/13) entschieden, dass durch die Staffelung der Kündigungsfristen nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit in § 622 Abs. 2 S. 1 BGB keine Altersdiskriminierung stattfindet. Die gesetzliche sog. Grundkündigungsfrist, die für beide Arbeitsvertragsparteien gilt, beträgt gemäß § 622 Abs. 1 BGB vier Wochen und wirkt entweder zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats. In Abhängigkeit von der Dauer des Arbeitsverhältnisses in dem Betrieb oder Unternehmen verlängert sich die Frist für die Kündigung durch den Arbeitgeber nach der gesetzlichen Konzeption von einem Monat bis zu sieben Monaten, wobei die verlängerte Frist jeweils zum Monatsende wirkt.

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